Blick über den Tellerrand: KSWT-Auszubildende sammeln Auslandserfahrung auf Zypern und in Schweden
Für 14 Auszubildende unserer Kaufmännischen Schulen Waldshut wurde der Berufsalltag gegen internationale Erfahrungen eingetauscht. Im Rahmen des europäischen Erasmus-Programms verbrachten die angehenden Großhandels- und Industriekaufleute zwischen Mai und Juni 2026 drei Wochen im Ausland, um in dortigen Betrieben zu arbeiten, Sprachkenntnisse zu vertiefen und den europäischen Gedanken hautnah zu erleben.
Während die Reise für 13 Gruppenmitglieder in die zypriotische Hafenstadt Paphos führte, zog es eine Auszubildende in den Norden nach Stockholm. Organisiert und koordiniert wurde das Projekt von Eva Bayer (KSWT) in enger Zusammenarbeit mit der österreichischen Agentur „Travelmania“. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Kaufmännische Berufsschule eine Gruppe weltoffener Nachwuchskräfte entsendet, um deren Horizont im Sinne des Erasmus-Leitfadens strategisch zu erweitern.
Praxisnaher Austausch und Sprachpraxis
Die Teilnehmenden waren von Montag bis Freitag voll in die Abläufe der ausgewählten Partnerbetriebe integriert. Neben dem beruflichen Alltag stand vor allem die Kommunikation im Fokus. Während auf Zypern Englisch das tägliche Miteinander bestimmte, bot der Aufenthalt in Schweden eine ganz besondere Chance. Die Auszubildende Lisa Kiefer-Albicker (Ausbildungsbetrieb Stobag Alufinish in Wutöschingen) lernt bereits seit längerer Zeit aus eigener Motivation Schwedisch. Für sie war das dreiwöchige Praktikum in Stockholm die perfekte Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse direkt im echten Arbeitsleben anzuwenden und entscheidend zu vertiefen.
Neben der Arbeit kam auch der kulturelle Aspekt nicht zu kurz. An den Wochenenden und nach Feierabend blieb den jungen Erwachsenen ausreichend Zeit, die Sehenswürdigkeiten in Paphos und Stockholm zu erkunden sowie das Lebensgefühl am Meer bzw. in der Großstadt zu genießen.
Ein Erfolgsmodell mit Zukunft
Am Ende des Projekts ziehen alle Beteiligten ein durchweg positives Fazit: Die Reise war ein voller Erfolg. Die Azubis kehren nicht nur mit neuen fachlichen Impulsen, sondern auch mit gewachsenem Selbstvertrauen und internationaler Erfahrung in ihre deutschen Ausbildungsbetriebe zurück. Angesichts dieses Erfolgs plant die KSWT, die Erasmus-Programme auch in Zukunft regelmäßig umzusetzen und das Angebot möglicherweise noch weiter auszuweiten.


